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Radrunde Liestal-Wallbach-Liestal

Heute soll es mit dem Rad rausgehen. Kommenden Mai stehen meine nächsten Radferien an. Zehn Tage lang solls den Rhein entlang und wieder zurück gehen. Dafür ist definitiv noch etwas Vorbereitung nötig. Mein Rad ist soweit ganz gut gerüstet. Technisch habe ich auch ein paar tolle Dinge geschenkt bekommen: Einen Garmin Edge Explore 2, Hightech-Velolicht und einen megabequemen Velohelm mit MIPS(!), überhaupt das Grösste. Den spür ich kaum beim Tragen. Nun denn, mit dem Garmin muss ich noch umgehen lernen:-) Ich habe mir auf Komoot eine Tour ab Liestal zum Rhein, dort entlang bis Wallbach und wieder zurück eingegeben und diese Tour dann auch auf mein Garmin geladen. Roger hat sich entschieden, mich zu begleiten; so lieb! Also denn, um 9 Uhr starteten wir Richtung Augst. Garmin hat zuverlässlich immer rechtzeitig angezeigt, wo wir abbiegen mussten; cool. Die Sonne schien, wir hatten warmen Tee dabei und waren perfekt angezogen. Unterwegs merkte ich, dass mein Hinterreifen wohl etwas wenig Luft zu haben schien; seltsam. Roger meinte auch bald: "Du, verliert Dein Reifen Luft?". So hielten wir an und er pumpte den Reifen wieder. Schon viel besser. Ich befürchtete schon, dass er ein Loch habe. Wir radelten gefühlt nur auf Wald- und Mergelwegen. Ich muss mich noch dran gewöhnen, dass auch das GPS jeweils eine kleine Weile braucht, um sich zu justieren. So bogen wir 1-2 Mal etwas zu früh ab oder eben nicht. Aber immer bloss für ein paar Meter; war also nicht so schlimm. Allerdings musste ich auch feststellen, dass ich noch etwas Trainingsbedarf habe. Roger ist ja seit 1 Jahr im Dauertraining und das spürt(e) er selbstverständlich auch - was ja auch toll ist. Auf dem Rückweg nahmen wir beim Feldschlösschen leider die linke Seite - die Abzweigung nach rechts, wie eingegeben, konnte ich leider nicht sehen. Vielleicht war ja auch abgesperrt. Egal, so fuhren wir halt links. Irgendwie schien mir das allerdings anstrengend. War da wirklich Gegenwind? Und ganz doof, entlang der Autobahn gabs immer wieder ein paar Steigungen. Die waren ja eigentlich nicht sooo schlimm, aber ich fand sie seltsamerweise doch ziemlich anstrengend. Und so schimpfte ich innerlich ein wenig vor mich hin. Wenn man manchmal nur etwas freundlicher und toleranter mit sich selber wäre. Wie auch immer... Wir erreichten Füllinsdorf und schon bald radelten wir auf der alten Rheinstrasse Richtung Liestal. Ich meinerseits entschied, die Sichternstrasse rauf zu laufen. Roger fuhr natürlich. Ich freute mich für ihn, dass er das so locker fahren konnte - im Gegensatz zu mir. Aber eben: Geduld mit sich selber ist gefragt. Ich kam ja auch irgendwann zuhause an. Lars kam mir grinsend entgegen und schnappte sich das Velo. Ich war immer noch etwas "frustriert" ab meiner gefühlten Nicht-Fitness, aber meine Familie meinte: Hey, ist alles ok, freu Dich, dass Du wieder gestartet hast." Stimmt. Man kann nicht 4 Monate Radpause machen, wenig Fitness-Training und dann meinen, es ginge alles wieder schwuppdiwupp:-) Ich war zwar ziemlich erledigt, aber das Schöne: Ich hatte auch in den Tagen danach keinen Muskelkater oder sonstige Beschwerden. Ich weiss auch, dass und was ich noch machen muss für meine körperliche Fitness:-) Ich werde meine Trainings wieder aufnehmen, auch zuhause mal ein paar Übungen einplanen und regelmässig wieder radeln gehen. Am nächsten Wochenende soll der nächste Ausflug sein.





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