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Erste Runde mit dem neuen Bike


Inzwischen wieder aus den Ferien zurück rief das Büro wieder und auch vieles andere. Der Efeu musste mal radikal gestutzt werden und damit verbunden waren auch im Garten einige (herbstliche) Aufräum- und sonstige Arbeiten nötig. Erde musste "verschoben" werden, das erste Herbstlaub kam auf einen Haufen in der Ecke, weiteres wird die Tage folgen. Und ich setzte auch ein Pflänzchen um und säte neue aus. Mal sehen, wie das Experiment gelingt. Und dann - endlich - konnten wir uns mal um das neue Bike kümmern. Roger zeigte mir, wie ich die Schutzfolie an die neuralgischen Stellen draufklebte - das heisst, er machte es und ich half ihm dabei. Der Lenker wurde richtig angezogen, der Sattel korrekt eingestellt. So konnten wir drei uns auf den Weg machen. Es sollte eine Runde durchs Oristal Richtung Nuglar und via Sichtern zurück gehen; eine leicht verlängerte Hausrunde sozusagen. Das Wetter war ein Traum.

 

Nachdem es am frühen Morgen knapp 4 Grad hatte und die gegenüberliegenden Dächer noch Raureif zeigten, war es nun vollsonnig und wesentlich wärmer. Ich war schon leicht nervös, ist das Rad doch etwas grösser als das bisherige (zumindest optisch). Die 7 cm sind ja nun nicht wirklich viel, ausser dass der Lenker einiges breiter ist. Aber hey: Ich kann ja radfahren! So zogen wir los. Es war einfach herrlich über die Schotter- und Waldwege fahren zu können mit der Gewissheit, dass die Reifen haften. Es waren ja auch keine gröberen Wurzel- und Felsbrockenwege...

Beim Curryhaus bogen wir ab und radelten gemütlich den immer wieder ansteigenden Wiesen-/Waldweg hinan zum "Jesus-Kreuz". Dort befindet sich unser Bänkli, wo wir immer mal wieder Rast machen, um den Ausblick und die Natur zu geniessen.

 

Nach einem kurzen Halt in der warmen Sonne gings zurück über die Strasse in Richtung Wald. Dort wiederum bogen wir ab auf den Feldweg bis zum Ende der Matten und dann über die von Wildschweinen gegrabenen Furchen auf dem Ackerweg wieder in den Wald hinein - und bei der ersten Abzweigung den breiten Forstweg hinab zum Vita-Parcous-Posten mit den Reckstangen. Dort gönnten sich Roger und Lars ein paar Armübungen. Ich liess sie mal machen, selber rutschte ich ständig weg im nassen Schnitzelboden. Anschliessend liessen wir die Räder laufen bis zur nächsten Abzweigung, wo der eine Weg wieder bergan führte. Es war wirklich viel angenehmer, mit Bike-Reifen über den Schotter/Kies hinaufzufahren; strampeln muss man ja immer noch, aber wenigstens mit Grip.

 

Oben gings dann wieder dem Waldrand entlang, vorbei an freilaufenden Fifis und beim Parkplatz auf die Sichternstrasse. Da wir ja gut unterwegs waren, gönnten wir uns die Abfahrt auf der immer noch im Bau stehenden Sichternstrasse. Die Mannen etwas rassiger, ich etwas gemütlicher, bis zum Ende der Baustelle - und schon waren wir auch wieder zuhause. Sie hat super viel Spass gemacht, diese erste Runde mit dem Bike! Nun noch planen, was ich noch anpassen bzw. ergänzen muss oder möchte. Ich will ja irgendwann auf Tour(ch)en damit.



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