Nachdem der gestrige Tag dem Blumen-Shoppen und Einpflanzen auf Svenjas Balkon gewidmet war, fuhren wir heute eine längere Runde, und zwar von Liestal via Rheinfelden, Wallbach und über Land wieder zurück. Es sollten am Schluss knapp 52 km werdern. Das Wetter war etwas bewölkt, nicht ganz so warm wie am Samstag; gerade richtig für so ne Tour.
Den ersten Teil fuhren wir wie gewohnt zuerst der Ergolz und dann den Rhein entlang bis nach Rheinfelden, danach beim Eisen-Meyer links ab wieder ganz nah an den Rhein, durch den Wald links am Schwimmbad vorbei und dann endlos lange auf der Waldstrasse bis nach Wallbach. Also mit dem MTB ein Genuss, mit dem Gravel eher semi-lustig. Ich war froh, als wir dort wieder auf die asphaltierte Strasse einbogen - aber ein Highlight gab es doch: Ich hörte den ersten Kuckuck des Jahres; hätte ich nicht erwartet. Cool!
Bei Wallbach ging es dann kurz bergan, die Hauptstrasse hoch, bis zu einem Kreisel, aus diesem wieder hinaus. Und die Wildtierbrücke noch im Bau war (ich frage mich grad, ob das eine Kombi würde von Velo-/Wildtier...?), ging es kreuz und quer durch die Felder, noch einmal steil bergan. Und da waren wir oben. Ich musste ordentlich schnaufen, aber Roger gab mir unentwegt gute Tipps in Sachen Trittfrequenz, ergonomisches Treten und Atmen; spannend - und es half natürlich.
Nun fuhren wir auf der rechten Seite der Autobahn, um dann irgendwann zwischen Autobahn und Überlandstrasse zwischen den Feldern über Feld- und Waldwege wieder nach Rheinfelden zu gelangen. Dort wechselten wir wieder auf die linke Seite und den gewohnten Weg bis nach Füllinsdorf, wo wir wieder der Ergolz entlang radelten. Es war natürlich nicht mehr spektakulär, aber ich konnte andauernd üben mit dem Treten/Atmen.
Noch den letzten Stutz die Sichtern hoch und wir waren wieder zuhause. 2,40 Std. und 52 Kilometer später. Als für mich im Nachhinein schönste Stück blieb mir der Abschnitt zwischen Wallbach und der Anhöhe Richtung Möhlin in Erinnerung, wo ich mitten in den Getreidefeldern an schönen Mohn- und Kornblumen vorbei hinter Roger den Hang hochstrampelte. War irgendwie echt idyllisch, trotz Anstrengung.
An meinen Pulswerten "arbeiten" wir noch. Denn auch wenn ich mich stets wohlgefühlt hatte, war ich erstaunlicherweise etwas lange im orangen Bereich.
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Franz (Sonntag, 17 Mai 2026 21:00)
Heute Abend habe ich ich es endlich geschafft, ein wenig in Deinem Blog zu lesen; Du machst das wirklich sehr eindrücklich von Inhalt und Gestaltung her: Chapeau