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Kurzferien Gampelen, Tag 1


So, heute war der Tag der Tage: Roger hatte mir, so lieb, das Rad vorbereitet. So goss ich noch die Blumen, frühstückte und fuhr um kurz nach sieben zum Bahnhof. Der Schaffner hatte heute seinen schlechten Tag eingezogen. Aber ich wollte mir nicht meine gute Lune nehmen lassen. Um 7.23 fuhr der Zug los. In Olten hiess es umsteigen, Richtung Biel. Die Anzeigen in Sachen Veloabteil haben definitiv noch Potenzial... egal. In Biel angekommen musste ich mich zuerst wieder mit Garmin vertraut machen. Der Speicher sei voll. Also zuerst Speicherplatz freimachen, aber wie? Nach einer Viertelstunde war auch das erledigt und ich konnte mich aufs Rad schwingen. Den Weg kannte ich ja eigentlich schon vom Ausflug letzten Sommer. Es war zwar schon warm, aber kaum Leute unterwegs. Bei Hagneck machte ich eine kleine Pause. Was ich bis dahin schon alles gesehen und gehört hatte: Zaunkönig, Amsel, Rotmilan evt. Korn- oder Rohrweihe, Mönchsgrasmücke, div. Möwen und Saatkrähen. Beim Hagneck Grünfink, Distelfink, Höckerschwäne, Blässhuhn, Kolbenente in Mauser, Sturmmöwe, Lachmöwen, Gänsesäger, Teichrohrsänger, Haubentaucher, evt. sogar zwei Kiebitze beim Überfliegen, Rauchschwalben, Star, Kormoran, Storch und Graureiher 

 

Nach einer Weile zog ich weiter, denn es wurde massiv schnell wärmer. Komoot führte mich kreuz und quer durch die Landschaft; "du hast Gravel gewählt, du bekommst Gravel:-)" - zum Glück meist im Schatten. Kurz nach elf Uhr kam ich in meinem kurzzeitigen Zuhause an. Wirklich sehr hübsch. Die Gastgeberin ist sehr nett, sie zeigte mir alles und wir unterhielten uns eine kleine Weile. Danach ging ich im nahen Rasthof das Nötigste - und vorallem ein Eis - kaufen. Ich würde dann später den Rest im Aldi oder Denner bei Gals einkaufen. So um 15 Uhr war mir trotz der Hitze das Rumliegen zu langweilig. So radelte ich Richtung Lostplace Camping Gampelen... Da könne und dürfe ich baden gehen, auch wenn die Anlage geschlossen sei. Angekommen war es mir dann doch zu creapy, auch wenn es offenbar tatsächlich offiziell erlaubt ist, sich da aufzuhalten. Also weiter zum Denner und einaufen. 

 

Und danach auf direktem Weg heim und unter die Dusche. Jetzt im Schatten eines Baums lässt es sich gut dem Feldsperling, dem Girlitz und dem Buchfinken zuhören. Ab und zu ist auch der Turmfalke zu sehen und zu hören. Morgen gehts dann ganz früh nach La Sauge!



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